Julia Schröder

●  Aufzeichnung · Tag 2 von 3

Warum es sich immer wieder wiederholt

Gestern hast du begonnen, etwas zu sehen, das für dich bisher vollkommen normal war.

Heute schauen wir uns an, warum du bestimmte Dinge trotzdem nicht einfach verändern kannst – selbst wenn du längst weißt, dass sie dir nicht guttun.

Tag 2 · Die Wiederholung

Tag 3 · Dein Schlüssel

Morgen entdeckst du deinen persönlichen Schlüssel.

Du bekommst per E-Mail den Link zu Tag 3. Dort drehen wir die bisherige Frage um: Nicht „Was muss ich noch tun?“, sondern „Was brauche ich eigentlich?“ Und du erfährst, warum selbst etwas so Alltägliches wie Essen zu einem persönlichen Hinweisgeber werden kann.

Gedanke für heute

„Was dich heute erschöpft, kann einmal etwas gewesen sein, das dir Sicherheit und Orientierung gegeben hat.“

Drei Fragen für deinen Alltag

Beobachte nur. Du musst dein Verhalten noch nicht verändern oder bewerten.

1

Bei welcher Situation denke ich immer wieder: Das hatten wir doch schon?

2

Was mache ich dann automatisch – zum Beispiel Dinge erldigen, kontrollieren, helfen, mich zurückziehen oder ablenken?

3

Was zeigt mein Körper kurz davor oder währenddessen?

Du hast nichts 

falsch gemacht.

Du konntest es bisher gar nicht anders sehen.

Was dich heute erschöpft oder immer wieder an dieselbe Grenze bringt, könnte einmal eine sinnvolle Möglichkeit gewesen sein, Streit zu vermeiden, dazuzugehören oder Sicherheit zu bekommen.

Deshalb kann sich etwas Neues zunächst falsch oder unsicher anfühlen – obwohl du im Kopf längst weißt, dass du etwas verändern möchtest.

Es geht nicht um Schuld. Es geht darum, den bisher unsichtbaren Zusammenhang zu verstehen.

Julia Schröder
Begleitung für ein Leben, das sich wieder nach dir anfühlen darf.